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als Proserpina in
"L'ORFEO" |
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Diverse Kurzkritiken / critiques
en brèf
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Kritik zu John Neumeiers 'Weihnachtsoratorium' (Theater an der Wien Wien)
19.12.2009
...Beides,
Tanz und Musik, ist erstklassig. Erwin Ortner leitet das zupackend
musizierende Wiener Kammerorchester, den glasklaren Arnold Schönberg Chor
und ein stimmiges Solisten-Quartett, aus dem Christoph Prégardien als
Evangelist herausragt. John Neumeiers Ballett-Kompanie aus Hamburg gehört
sicher zu den besten der Welt. Neumeiers Arbeit ist fern von allem
Weihnachts-Kitsch. Wohl gibt es an diesem Abend Engel und auch einen Hirten
(exzellent von Carsten Jung getanzt), im Mittelpunkt steht aber die
Geschichte einer Mutter und ihres Mannes. Archetypen sind das beinahe,
weniger Maria und Josef selbst, sondern nur – aber was heißt hier schon
„nur“? - „eine Mutter“ (Joelle Boulogne) und „ihr Mann“ (Peter Dingle).
Diese Mutter ist unruhig und gequält, verzehrt sich fast vor Sorge um ihr
Kind. Das weiße Tuch, das es symbolisiert und das sie in ihren Armen wiegt,
erweist sich später als ein Hemd, das entfaltet die Form eines Kreuzes hat.
Kind und Erlöser sind eins. 'Schlafe,
mein Liebster, genieße der Ruh' (mit rundem Alt von Marie-Claude Chappuis
gesungen) wird so zur ergreifenden Bitte eines geängstigten Mutterherzens...
www.Klassik.com
Christian Gohlke
Gesang an der Grenze der Stille
Von Jens-Uwe Sommerschuh
Marie-Claude Chappuis und Il Giardino
Armonico loten in der Frauenkirche
Dresden emotionale Grenzen aus. 5.09.2009
Bittere Tränen des Bedauerns
mögen alle vergießen, die Barockmusik in Vollendung lieben, es aber
geschafft haben, Marie-Claude Chappuis und Il Giardino Armonico in der
Frauenkirche zu versäumen.
Die jüngst in Salzburg gefeierte junge Schweizerin hat an CD-Aufnahmen
mitgewirkt, die mit Preisen überschüttet wurden: Mozarts "La Clemenza di
Tito", Telemanns "Brockes-Passion". Dass sie ihren geschmeidigen Mezzosopran
nuanciert in den Dienst des Werkes und seiner Botschaft zu stellen vermag,
bewies sie am Sonnabend zunächst mit Monteverdis "Pianto della Madonna",
einer späten Sakralversion des "Lamento d'Arianna" von 1608. Chappuis sang
dieses "Tränenlied", von Luca Pianca auf der Laute begleitet, hoch oben auf
der Orgelempore: "Möge ich doch sterben, mein Sohn. Denn wer könnte eine
Mutter trösten ..." Die Sängerin ließ die Qualen tiefer Trauer als ein
dunkles Band auswehen, das für Maria nie enden wird, das sie weder zerreißen
noch loslassen kann.
Publikum seufzt mit
In Francesco Contis "Ich fühle schon
die Kräfte schwinden" verschmolz ihr zartes Legato mit Giovanni Antoninis
Spiel auf dem Chalumeau, einer Urform der Klarinette. Höhepunkt war dann die
halbstündige Kantate "Il Pianto di Maria" von G. B. Ferrandini. Der Mut der
Sängerin, ihre Stimme in einem so gewaltigen Klangraum bis an die Grenze zur
Stille zurückzunehmen, ließ viele den Atem anhalten, sodass die mächtigen
Töne, mit denen sie dann Affekten des Aufbegehrens und Zorns die Pforten
öffnete, vom Aufseufzen des Publikums mitgetragen wurden. Diese Sängerin hat
das geschmeidige Wesen italienischer Barockmusik tief verinnerlicht..
Ein Fest der Zwischentöne
Das von Antonini dezent
geleitete 14-köpfige Ensemble, das zum zweiten Mal einen Klassik-Echo
erhält, trug das auf Feinabstimmung ausgerichtete Konzept wesentlich mit.
Faszinierend, wie die Italiener ihr Temperament zugunsten der Zwischentöne
zu zügeln wussten. Mit instrumentalem Silber von Caldara, Marini, Vivaldi
und dessen Dresdner Schüler Pisendel fassten sie die sanft leuchtenden
Gesangsjuwelen kongenial. Antonini ließ die Stücke elegant ineinander
fließen, was dem feierlichen Flair zugute kam. Eines der bislang
bewegendsten Konzerte in der Frauenkirche endete im rauschenden Beifall
derer, die eine Vorahnung für das Besondere hergelockt hatte. Als Zugabe
hörten sie "Mein Heiland" aus Telemanns "Brockes-Passion". Mit der CD-Box (Harmonia
mundi) können sich die trösten, denen dieses Erlebnis entgangen ist.
sz.kultur@dd-v.de
Eindringlich
musizierte Mariengesänge
Marie-Claude Chappuis
und "Il Giardino Armonico" in der Frauenkirche, DRESDEN, 5.09.2009
... Den vokalen Part dieses
Konzertes gestaltete die Schweizer Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis,
die sich wie ein ebenbürtiges Instrument in die Schar der Musiker einfügte
und insbesondere in Giovanni Battista Ferrandinis Kantate "Il Pianto di
Maria" eindrucksvolle Gestaltung ihrer Linien bot. Dazu faszinierte hier die
Faktur der Kantate mit einer zweimal musizierten ernsten Cavatine und mit
einem fast schon ruppig-bestimmten Rezitativ als Finale. Von der Orgelempore
sang Chappuis im ersten Teil raumgreifend und dramatisch Claudio Monteverdis
"Pianto della Madonna", eine Fassung des berühmten "Lamento d'Arianna". Die
räumliche Distanz kreierte eine besondere Bühnensituation: dieser Maria war
zu Hilfe zu eilen unmöglich und mit dieser festen Unausweichlichkeit sang
Chappuis die Klage sehr überzeugend...
Musik Kultur
Dresden
(ganzer Text)

«Festival du Lied» Freiburg
/Fribourg sCHWEIZ , 1. Juli 2009 Auftakt gelungen
Marie-Claude Chappuis und Cédric Pescia begeistern und berühren. Das
Publikum wird
mit eindringlichen Interpretationen der Werke von Haydn, Mozart, Fauré und
Poulenc beglückt
Wir erleben eine Sängerin mit
ausserordentlicher Präsenz und Ausstrahlung, mit einer den unterschiedlichen
Kompositionen angepassten Körpersprache, einer farbenreichen, ungemein
wandlungsfähigen Stimme, einer
vorbildlichen Diktion, und wir folgen einem Pianisten, der mit einem grossen
dynamischen Ausdrucksspektrum,
beeindruckender Artikulation, mit klarem Anschlag, wohldosiertem Pedal
feinfühlig mitgestaltet.
Haydn, Mozart
Im Zentrum des ersten, «klassischen» Konzertteils steht die Kantate «Arianna
a Naxos» von Josef Haydn,
eine zwanzigminütige mitreissende Komposition, die gleichsam als grosse
dramatische Szene in zwei Rezitativen
mit anschliessenden Arien die sich allmählich wandelnde Gefühlswelt Ariannas
musikalisch nachvollzieht.
Marie-Claude Chappuis und Cédric Pescia verstehen es, die gewaltige
Emotionalität der Szene mit ihrem
(Körper-)Spiel und ihrem Gesang expressiv zu durchleben. Betörend, wie etwa
im zweiten Rezitativ die stete
Steigerung von der unsicheren Fragehaltung zur Bitterkeit, zur Verzweiflung,
schliesslich zur unbändigen Wut
Ariannas von den beiden Interpreten miterlebt und mitgestaltet wird und wie
der Übergang zur resignierenden
zweiten Arie eine vibrierende Spannung und Leere auslöst. «Barocke»
Affektensprache in exemplarischer «Manier»!
Französische Klangwelt
Der zweite Teil führt in den Zauber französischer Liedtradition, in die
sinnliche, meist natürlichausgewogene
Klangwelt Gabriel Faurés und in eine oft theatralisch-parodistische, fast
surrealistische, schalkhafte Szenerie
Francis Poulencs. Sängerin und Pianist sind hervorragende Interpreten dieser
farbigen, harmonisch reichen Musik.
Natürlichkeit, Schlichtheit des Gestaltens bezaubern in Liedern wie «Clair
de Lune», «Prison» (Fauré) oder
in «Priez pour paix» (Poulenc) - ein Moment höchster Eindringlichkeit! Und
der Humor, der Schalk, das
Possenhafte, Karikierende in Liedern wie «Avant le Cinéma», Fêtes galantes»
oder «Nous voulons
une petite soeur» (Poulenc) werden von Marie-Claude Chappuis virtuos
theatralisch, mit komödiantischer Gestik,
plastischer Diktion,mit betörenden stimmlichen Mitteln und doch mit einer
bewussten Distanz zum allzu
Vordergründigen ausgelotet, während Cédric Pescia mit seinem transparenten,
immer klaren Klavierklang, seinem
vielfältigen Anschlagsspektrum, seiner unauffälligen Virtuosität, seiner
Anpassungsfähigkeit mit der Sängerin
ausgezeichnet koordiniert. - Ein beeindruckender Liederabend.
"Freiburger Nachrichten"
Hubert Reidy

Un pur
moment de grâce
FESTIVAL DU LIED A Fribourg Suisse
La mezzo-soprano Marie-Claude Chappuis et le pianiste Cédric Pescia ont
ouvert
mercredi 1er Juillet 2009, la 5e édition du festival.
Il y a des moments de grâce
parfois qui sont de vrais cadeaux. C’est un de ces moments-là qu’a
offert mercredi soir
à Fribourg la mezzo-soprano Marie-Claude Chappuis. Elle a ouvert,
accompagnée par le pianiste Cédric Pescia, la
cinquième édition du Festival du Lied. Le récital, autour de Haydn et Mozart
dans la première partie, des Français Fauré
et Poulenc dans la seconde, tisse de passionnants changements
d’atmosphère: de purs plaisirs comiques,
des mélodies intérieures tout en simplicité et des parties explosives
de tragédienne. Le fil rouge, qui traverse les
époques, c’est l’intensité dramatique de la chanteuse, sa justesse
d’interprétation, une manière très profonde
d’incarner chaque mot. La voix cherche toujours le sens, la diction est
soignée, les couleurs du timbre varient dans
chaque pièce, dans chaque phrase: c’est un fascinant renouvellement des
moyens d’expression. Chaque mélodie
semble être ce minithéâtre où se joue en quelques minutes tout un
destin. Dans la cantate «Ariane à Naxos» de Haydn,
une angoisse viscérale ne lâche ni la chanteuse ni le pianiste. La dentelle
délicate des notes perlées du début fait
place à l’inquiétude. Marie-Claude Chappuis charge son chant d’émotion
à vous soutirer des larmes. Elle rend
l’abandon d’Ariane incarné, concret, comme si le mythe devenait vraiment
vécu. Tout en évitant le maniérisme, la voix
peut autant s’éteindre de douceur et de soupirs d’amour que s’emporter,
puissante, dans la folie et la colère qui menacent
Ariane (quelle solidité dans les graves!). Une théâtralité
très opératique. Chez Fauré, «Mai» et «Les berceaux»
rayonnent de simplicité et d’intériorité. L’émotion est contenue. Pas
d’effets ici, ni au piano, ni dans la ligne de chant.
Mais l’évidence d’une musique touchante et sublime. Puis la voix se
couvre d’un voile sous l’étrange «Clair de lune»
de Verlaine. Et avec Poulenc, Marie-Claude Chappuis assume avec bonheur les
accents coquins et les piques
humoristiques.
«Avant le cinéma» d’Apollinaire est enlevé, joueur, ironique. Dans
les «Fêtes galantes» et «Nous
voulons une petite
soeur», la chanteuse change encore de couleur pour timbrer sa voix comme au
temps du cabaret.
Son tandem
avec Cédric Pescia, merveilleusement attentif, est d’une très haute
exigence artistique.
"LA
LIBERTE " Elisabeth Haas
Feldkirchfestival 11. und 13. Juni 2009
...Im
bewussten Kontrast zum Wagnerismus-
Gegner Poulenc wurden im ersten Teil des Abends Richard
Wagners Wesendonck- Lieder gesungen, allerdings in der Kammerorchesterfassung
von Hans Werner Henze.
Mezzosopranistin Marie- Claude Chappuis im eleganten langen Roten vor
rustikaler Holzwand interpretierte
die Tristan und Isolde- Vorstudien mit hinreißender vokaler Intensität und
erntete verdienten Applaus....
François Dupeyron: Conversations à Rechlin, Genève, Mai 2009
…Ein
wichtiges Detail ist schon mit der Besetzung ins Spiel gekommen: die
Akzente. Nicolas Brieger als Offizier ist
mit dem Französischen hörbar vertraut, aber ein feiner deutscher Akzent
bleibt ihm eigen. Ähnlich verhält es
sich mit Inna Petcheniouk als Marcelle, deren expressiver Gestus und vage
östlicher Akzent klare Signale von Fremdheit
aussenden.
Nur die Schweizerin
Marie-Claude Chappuis singt ausdrucksreich, akzentfrei und mit vorbildlicher
Textverständlichkeit die romantischen Lieder. Es ist atemberaubend, wie viel
Selbstbehauptung und wie viel
Außenwelt in solchen Details eingefangen werden kann...
Frankfurter Rundschau
Dans sa
mise en scène, il alterne le jeu des pénombres successives et du
vrombissement des avions,
au chant d'une Marie-Claude Chappuis, touchant aux sommets de l'émotion. Dès
les premiers instants, la complicité
scénique des trois protagonistes est évidente. Entre l'intimité des deux
femmes et la toute puissance
de l'officier, maître de la destinée de ses prisonnières, un fossé semble
infranchissable.
Mais, l'admiration du théâtre va vers la mezzo fribourgeoise Marie-Claude
Chappuis dont le chant sublime
les Lieder de Schubert, Schumann ou Wolf. La jeune femme est constamment
sur le fil du rasoir, déchirant son
âme pour la musique. Bouleversante d'un bout à l'autre du spectacle, elle
s'offre à son chant avec
une générosité artistique peu commune.
Resmusica, Jacques Schmitt, 11. Mai
2009

J.S.
Bach: Matthäus-Passion mit R. Chailly in Leipzig und London, April 2009
Most of the
soloists were excellent, but special praise must go to mezzo-soprano
Marie-Claude Chappuis.
Chappuis sang her first aria "Buss und Reu" with just the right degree of
stoical resolution as befits
a denunciation of a women who disputed the use of ointment for the
Saviour's grave in the opening "Anointing
in Bethany" section. Similarly her "Können Tränen meiner Wangen" lamenting
on the scourging
of Christ under Pilate had the right sense of human pathos.
Even if she didn't quite match the alto richness of a Christa Ludwig, she
more then made up for it with her
clear, expressive German diction, her clarity and superbly apt phrasing for
each aria.
The Opera Critic, 6. Mai
2009
...let
alone with the context and the angelic singing of Marie-Claude Chappuis.
The Spectator, Michale Tanner, 7. Mai
2009
...
der Rest der glanzvollen Besetzung ist aus Leipzig bekannt: Marie-Claude
Chappuis satter Alt...,
Leipziger Volkszeitung, Peter
Korfmacher, 7. April 2009
.. deserves
special mention, as does Marie-Claude Chappuis for her sublimely floated
"Erbarme dich" and the other mezzo arias.
The Sunday Telegraph, John
Allison, 12. April 2009
The
arias are the emotional climacterics of the piece, and all Chailly's
soloists, not least the women,
alto Marie- Claude Chappuis understood well how the words and all they
communicate must take precedence.
The Inndependent, Edward Seckerson, 13. April 2009
... but it
was Marie-Claude Chappuis who stood out for her vivid expressivity in arias
such as "Können Tränen".
The Daily Telegraph, Paul Gent, 7. April
2009

G.Ph. Telemann: Brockes-Passion, harmonia
mundi mit René Jacobs, März 2009
Besonders
gelungen ist Marie-Claude Chappuis charaktervolle Zeichnung der Judas Partie
(Rezitativo, Aria und Accompagnato nr. 49-51) die für mich zum Höhepunkt der
Aufnahme zählt.
Klassik.com, Dr.
Stefan Drees, 20. März 2009
J. Haydn: Arianna a Naxos und 2 Haydn Lieder
mit Trevor Pinnock
Leipzig, Gewandhaus, März 2009
Solistin
ist die fantastische Marie-Claude Chappis, die die Palette zwischen
Sinnlichkeit und Affektenlehre
auskostet. Sie ist es auch, die im zweiten Teil gemeinsam mit T. Pinnock
zwei englische Lieder Haydns
interpretiert - mit Stilsicherheit, Frische und perfekter Stimmkultur.
Leipziger Volkszeitung, Tanja
Böhme-Mehner, März 2009

Salzburger Festspiele
" IL MATRIMONIO INASPETTATO"
Giovanni Paisiello, mit Riccardo Muti, 9. und 11. Mai 2008
...Les voix rehaussent davantage un théâtre
vocal qui, s'il est parfois caricatural, permet cependant la vérité du
sentiment. De ce point de vue, les deux barytons (Tulipano père et fils)
sont excellents et la (vraie) Contessa di Sarzana (Marie-Claude Chappuis),
reste bouleversante en femme humiliée, outragée (finalement épousée)...
ClassiqueNews par Alexandre Pham
...und die sopranstrahlende Reifrock-Schnepfe
Marie-Claude Chappuis, nahmen den Gag-Ball gern auf und übersetzten
die Paisiello-Mechanik in graziös körperliche wie vokale Beweglichkeit...
Weltonline von Manuel Brug
...Den
hohen, noblen und souveränen Stand ihrer Rolle trug Marie-Claude Chappuis
als Gräfin dafür auch gleich in der Stimme...
Kurier, Judith Schmitzberger, 11. Mai
2008
...La compagnia, quattro persone, di alto
livello, è composta da ...., Marie-Claude Chappuis...
Corriere della Sera, Paolo Isotta, 11.
Mai 2008
....e nobile la Marchesa die Marie-Claude
Chappuis...
Il Giornale, Piera Anna Franini, 11.
Mai 2008
...Der Sohn soll die Gräfin von Sarzana (stimmlich brillant Marie-Claude Chappuis) heiraten...
Süddeutsche Zeitung, Helmut Mauro, 13.
Mai 2008
..Marie-Claude Chappuis gab die Gräfin von Sarzana als Dame von Stand im Auftreten ebenso souverän wie in der
Stimmbeherrschung....
(Heidemarie Klabacher/DER STANDARD,
Print-Ausgabe, 13. 5. 2008)

Telemann:
Brockes-Passion, Konzert im Festspielhaus Baden-Baden mit René Jacobs
21.03.2008
...Die ursprünglich für einen Kastraten
geschrieben Arien oblagen hier der Mezzospranistin Marie-Claude Chappuis,
die einen
starken Eindruck durch ihre hohe dramatische Gestaltungskunst
hinterließ, aber auch einen überaus schönen Klang zu formen verstand...
Fazit: Telemanns intensiv bildhafte Musik wurde hier faszinierend in Klang
gesetzt. Mit seinen Solisten und Ensembles
hat Jacobs einen Schatz
wiederentdeckt und diesen in Hochglanz präsentiert.
"Online Musik Magazin"
Christoph Wurzel
Telemann:
Brockes-Passion, Konzert im Konzerthaus Berlin mit René Jacobs 16.03.2008
"Schwer zu sagen, wer am Coup de Théatre des
"Zeitfenster-Festivals für Alte Musik" im Konzerthaus den grössten Anteil
hat:
G.Ph. Telemann, der Textdichter Barthold Heinrich oder die
Mezzosopranisten Marie-Claude Chappuis. In der Rolle des im
Selbsthass
delierenden Judas' tut Chappuis auf kongeniale Weise das, womit schon die
barocken Meister punkteten: sich vorbehaltlos
in jede Figur des Passionsgeschehens hineinsteigern."
Der Tagesspiegel,
Carsten Niemann, 18. März 2008
Luxembourg. Grand
Théâtre 22-I-2008
L’Étoile de Chabrier
...La distribution réunie pour
cette reprise est très nettement dominée par deux chanteuses, Magali Léger,
superbe Laoula
rescapée des représentations de l’hiver 2005-2006 à Nantes et à Angers,
ainsi que Marie-Claude Chappuis, mezzo-soprano suisse qui semble posséder
la voix idéale pour le rôle de Lazuli.
Son mezzo léger, à l’aigu facile et brillant, de même que son investissement
scénique dans le rôle, ont fait des apparitions
de ce charmant personnage de travesti un moment de pur bonheur....
ResMusica par Pierre Degott (27/01/208)

Genève. Grand-Théâtre. 13-IX-2007
Les Troyens (Hector Berlioz) La grandeur des petits,
des obscurs, des sans grades
Au rang des belles prestations, celle
de Marie-Claude Chappuis (Anna vibrante et lumineuse) est a saluer parmi
une distribution sans faute...
Tribune de Genève, 15. September 2007,
Sylvie Bonier
On retient plus particulièrement
Marie-Claude Chappuis qui, par sa présence et son chant, place Anna au
premier plan
à cent lieux des contraltos trémulantes - Elena Zaremba en 2006 à l'Opéra
Bastille par exemple - coupables de
travestir la soeur de Didon en vieille fille ingrate.
Forumopera.com, September 2007
"...Quelle réussite ! Réussite de
l’orchestre, d’'abord, formé d’instruments modernes mais souple, léger,
puissant, coloré tout à la fois,
grâce à la direction toujours précise et toujours affectueuse de John
Nelson, qui est décidément l'un des grands chefs de notre temps.
Réussite de la distribution, ensuite, qui contribue à donner son sens au
grand flot de la musique grâce à une diction parfaite
de la langue française dans la bouche de chacun des protagonistes, grâce
aussi à des rapports entre les timbres qui contribuent
à la couleur de l’ensemble. Entendre deux mezzos aussi dissemblables
qu’Anne-Sophie von Otter (Didon)
et Marie-Claude Chappuis (Anna) est un
plaisir pour
les sens et pour l’esprit..."
Par Christian Wasselin
... La surprise vient de la
jeune mezzo-soprano fribourgeoise Marie-Claude Chappuis (Anna) qui donne une
rare étoffe dramatique de premier ordre au personnage de la sœur de Didon.
Remarquablement préparée, elle s’empare de l’espace scénique avec une
étonnante autorité pour une aussi jeune interprète. La voix admirablement
conduite, la prononciation sans faille, le sérieux infaillible, de
productions en production, la jeune femme s’affirme comme l’un des plus sûrs
espoirs de l’art lyrique. À suivre !
www.resmusica.com

Festival d’Aix 2007 [Aix-en-Provence]
L'"Orfeo" de Monteverdi enchante Aix de
sa fable
LE MONDE Marie-Aude Roux, Article paru dans l'édition
du 08.07.07.
Cet Orfeo mis en scène par la
chorégraphe américaine Trisha Brown et dirigé par le Belge René Jacobs a
triomphé pour la première fois au printemps 1998 au Théâtre Royal de La
Monnaie, à Bruxelles. Un succès que confirmait quelques semaines plus tard
la reprise du spectacle au Festival d'Aix-en-Provence (Le Monde du 16
juillet 1998). Bernard Foccroulle était alors directeur de La Monnaie.
Neuf ans plus tard, c'est à la tête d'Aix-en-Provence qu'il reprogramme cet
Orfeo devenu mythique - Grand Prix du meilleur spectacle lyrique 1998, des
reprises un peu partout, et un DVD bardé de récompenses paru chez Harmonia
Mundi.
De fait, Orfeo n'a pas pris une ride. Le secret de cette jouvence artistique
? Trisha Brown et René Jacobs ont observé à la lettre l'esprit de ce qui, en
1607, n'est pas encore un opéra, mais se dit "fable en musique". Un lieu
fragile, où poésie, geste, musique, battent d'un même coeur. Le Prologue et
les deux premiers actes sont toujours un pur enchantement. Sur fond de lune
féerique, "La Musica" vole, écrivant dans les airs une partition de chair et
d'os (Katrina Thompson Warren a la grâce des "putti" des églises baroques).
....Promesses tenues aussi pour les solistes de l'Académie européeenne de
musique, Eurydice en tête (gracieuse Ruby Hughes).
Chantée par le chaud mezzo de Marie-Claude Chappuis,
La Messagère (alias La Musica, alias l'Espérance) émeut.....
La poétique du Merveilleux, par Michèle Tosi (12/07/2007)

Produit en 1998 au Théâtre royal de la
Monnaie de Bruxelles, le spectacle de l’Orfeo (disponible aujourd’hui en
DVD) qui conjugue les talents de René Jacobs et Trisha Brown restera
sans doute une des plus belles versions de l’ouvrage du maître de Mantoue.
En fin connaisseur de cette époque charnière de l’histoire de la musique,
René Jacobs sait allier l’authenticité d’un style (se fiant aux deux
éditions de 1609 et 1615 de la partition) à la restitution inventive dans le
choix des couleurs instrumentales et la réalisation harmonique du continuo,
un domaine qui laisse une place considérable à l’improvisation. Tout ici est
merveilleusement pensé pour servir
l’histoire, accompagner les personnages, de la lumière à l’ombre des
ténèbres et diversifier les instruments de « dessus » : violons, flûtes à
bec… dans les ritournelles dansées...
...Particulièrement séduisante, Marie-Claude Chapuis, dans son triple
rôle de La Musique, de la Messagère et de l’Espérance, incarne
successivement la grâce, la féminité et la messagère funeste interprétant
l’une des pages les plus profondément douloureuses de l’histoire de
l’opéra...
25. Febr. 2007, Monterverdis "ORFEO" konzertant im Theater an
der Wien
eine Feier zum Jubiläum der Gattung Oper.
...der expressiv geführte, warm timbrierte Mezzo von Marie-Claude Chappuis
als Messaggiera und Proserpina...
Gerhard Kramer (Die Presse)
25. Febr. 2007, Monterverdis "ORFEO" konzertant im Theater an der Wien
...Aus dem homogenen Ensemble stachen
noch zwei weitere Solisten heraus:
Marie-Claude Chappuis steuerte ihren jungen, warmgetönten Mezzo bei, von
„Gewicht“ und
„Flexibilität“ gerade recht fürs barocke Fach....
www.operinwien.at
«Il matrimonio inaspetato»
Teatro Municipale di Piacenza
Déc. 2006, Zurich Opéra
Emmanuel Chabrier: L’Étoile
Mis en scène par David Pountney
...Signalons la voix de la Suissesse
Marie-Claude Chappuis, brillante
dans le rôle de Lazuli – un talent à suivre. Une découverte à ne pas manquer...
www.appunto.ch/ 28.
11. 2006 / Roger Cahn
...Die grosse Überraschung: Die junge
Schweizerin Marie-Claude Chappuisals pfiffiger Hausierer.
Sie prägt - zusammen mit dem Franzosen Jean-Luc Viala als König Ouf I. - den
Abend...
Tages-Anzeiger 28. 11. 2006 / Thomas Meyer
...Dagegen steht das erotisierte
Liebespaar: Marie-Claude Chappuis als Lazuli und Anne-Catherine Gillet
als Laoula. Alles sehr fein im Gesangsstil - es erweist sich als günstig,
dass man die
Besetzung grösstenteils aus dem französischen Sprachraum geholt hat, nicht
nur der Dialoge,
sondern gerade auch der Stimmführung und des Timbres wegen...
Stuttgarter-Nachrichten
...Marie Claude Chappuis (Lazuli) und
Anne-Catherine Gillet (Laloula) sind ein vitales, vokal glitzerndes
Liebespaar. Es lebe die Sinnfreiheit der Operette. Wir haben sie nötiger
denn je...
WELT.de 1995 - 2006

Le Couronnement de Poppée au BFM de Genève en septembre 2006
...Chacun n'en fait qu'à sa tête, à commencer
par l'impératrice Octavie. Sublime Marie-Claude Chappuis,
au chant et à l'expressivité bouleversants.
LE TEMPS, Genève
...comme sous le choc d'Octavie
(magnifique Marie-Claude Chappuis), versant à la fois rude
et touchant d'une féminité portée avec sensualité
par sa rivale.
TRIBUNE DE GENEVE
Konzert mit dem Giardino Armonico, 9. Juli 2006, Trigonale
Finale in St. Veit
Dann sang Marie-Claude Chappuis, vom
Ensemble ideal begleitet, zwei Arien aus Händels "Serse" und
"Rinaldo" sowie die Kantate "Arianna a Naxos" von J. Haydn und gestaltete
sie mit ihrem dunkel gefärbten Mezzo
stilsicher und ausdrucksstark. Jede Phrase wurde wunderbar ausgeformt,
sauberst waren die Koloraturen.
Kleine Zeitung, 11. JuliRitorno d'Ulisse in patria / Penelope, Genève, Juni 2006
Rendue par la voix chaude et veloutée de la
Suissesse Marie-Claude Chappuis, une Pénélope
désespérée et fidèle à Ulysse tire sur trois cibles les flèches de la vie,
sorte de rythme ponctuant
sa détermination de femme seule mais forte.
Le Dauphiné libéré, Claire Haugrel, 24. Juni 2006
Après "La clémence de Titus", on retrouve la mezzo
fribourgeoise Marie-Claude Chappuis,
cette fois dan le rôle de la fidèle Pénélope où elle confirme ses immenses
qualités dans ce type de répertoire.
Le courrier, Michel Perritaz, 14. Juni 2006
Chappuis und Spicer bringen auch sängerisch das
grösste Potential ein...
Neue Zürcher Zeitung, Marianne Zelger-Vogt, 14. Juni
2006
La Clemenza
di Tito (W. A. Mozart) Genève mai 2006
"...le Sextus de Joyce Di Donato et l'Annius de Marie-Claude Chappuis se
révèlent tous deux
aussi éblouissants que touchants."
Sylvie Bonier (La Tribune de Genève)
"...La mezzo-soprano suisse Marie-Claude Chappuis (Annius)
impressionne.
Pour son premier rôle d'importance sur la scène du Grand-Théâtre de Genève,
cette musicienne
jusqu'au bout des ongles, parfaite actrice, a démontré une préparation en
tous points impeccable.
Avec un instrument vocal clair, coloré, disant son texte avec une diction
irréprochable, sa prière
à Sextus pour qu'il ne quitte pas Titus (« Torna di Tito al lato ») et son
imploration à Titus pour qu'il épargne
Sextus (« Tu fosti tradito ») laisseront le souvenir de moments parmi les
plus émouvants qu'ont
connus la scène de ce théâtre..."
par Jacques Schmitt (06/05/2006) RESMUSICA
www.resmusica.com
INCORONAZIONE DI POPEA
Claudio Monteverdi, Bruxelles, La Monnaie, le 10 mars 2006
"... Octavie trouve avec la la mezzo Marie-Claude
Chappuis ce qui, à notre avis, est la plus belle
des voix féminines de la distribution tant par sa noblesse que par la
véracité de son discours
(superbe lamento).De tous les personnages, elle est celle qui échappe le
plus à la caricature et,
comme on le dit, ceci explique sans doute cela."
Alain Derouane Magazine "CRESCENDO" no 81
Staatsoper
Unter den Linden
Berlin «L' Incoronazione di Poppea» Februar
2006
...Da die Götter in dieser Oper keine unwesentliche Rolle spielen, sei es
erlaubt, auch die Stimmen
der Sänger als göttlich oder beinahe göttlich zu bezeichnen, wie die von,
pars pro toto,
Marie-Claude Chappuis (Oktavia)...
Deutschlandfunk-Kultur, Christoph Schmitz
...Ottavia, die wunderbar hoheitsvoll singende und mit nobler Eleganz
gewandete Marie-Claude Chappuis,
bleibt eine Königin noch im Moment ihrer Niederlage, wenn sie ihr berühmtes
Lamento singt:
"A - a - a - addio, Roma!"...
Berliner Zeitung
...Großes Lob verdienen die Solisten. Besonders eindringlich: Marie Claude
Chappuis als verstoßene
Kaiserin Ottavia
und Lawrence Zatto als untröstlicher Ottone...
http://www.netzeitung.de/kultur/383130.html
Berlioz: L'enfance du Christ, Paris, Dezember 2005
Une mention toute particulière doit
être adressée à la Vierge Marie émue de Marie-Claude Chappuis.
abeilleinfo.com, Jean-Philippe Dartevel,
9. Dezember 2005

Händel: Il pianto di Maria, Haydn: Arianna a Naxos" mit G.
Antonini, Frankfurt, Dezember 2005
....sondern die Mitwirkung der aus Fribourg stammenden Mezzosopranistin
Marie-Claude Chappuis war es, die
den Abend zum Höhepunkt werden liess. jeder Intendant eines Opernhauses, der
eine solche Künstlerin
verpflichtet, dürfte sich glücklich schätzen.
FAZ, 6. Dezember 2005
Einen grossen Anteil daran hatte die exquisite Stimme von Marie-Claude
Chappuis, einer
Französisch-Schweizerin, die im barocken Repertoire ihre sängerische
Heimstatt gefunden hat.
Die Mezzosopranistin zeigte erlesene Koloraturen und viel technisches
Geschick für die
anspruchsvolle Materie.
Frankfurter
Neue-Presse, GE, Dezember 2005
Bach: Weihnachtsoratorium, Zürich, Dezember 2005
Den stärksten Eindruck hinterliess Marie-Claude
Chappuis. Die junge Freiburgerin,
die u.a. 2004 unter Herreweghe in Bach Matthäus-Passion
aufgetreten war, fesselte das Publikum mit warmer Stimmgebung und
mitfühlender Gestaltung,
NZZ, Thomas
Schacher, 19. Dezember 2005

Die Krone gebührt der Mezzospranistin Marie-Claude Chappuis: eine junge
Stimme
mit goldener Leuchtkraft in der Höhe und substantiellem Fundament auch in
tieferer Alt-Lage.
Zuzuhören war da reine Wonne - ein überzeugendes Plädoyer dafür, dass bei
Bach eine sonore
Altstimme einem (männlichen) Altus vorzuziehen ist.
Zürichsee
Zeitung, Werner Pfister, 19. Dezember 2005
Mozart: La clemenza di Tito,
Palais des Beaux Arts, Bruxelles, 15 novembre 2005
... L'Helvète Marie-Claude Chappuis est un Annio de classe et de style...
Pierre-Jean
Tribot, Analcase.com
...La plastique de sa ligne
vocale, son timbre pulpeux aident Marie-Claude Chappuis
à camper un Annio juvénile...
Les echos,
MICHEL PAROUTY
Staatsoper
Unter den Linden
Berlin «L' Incoronazione di Poppea» Februar
2006
...Da die Götter in dieser Oper keine unwesentliche Rolle spielen, sei es
erlaubt, auch die Stimmen
der Sänger als göttlich oder beinahe göttlich zu bezeichnen, wie die von,
pars pro toto,
Marie-Claude Chappuis (Oktavia)...
Deutschlandfunk-Kultur, Christoph Schmitz
...Ottavia, die wunderbar hoheitsvoll singende und mit nobler Eleganz
gewandete Marie-Claude Chappuis,
bleibt eine Königin noch im Moment ihrer Niederlage, wenn sie ihr berühmtes
Lamento singt:
"A - a - a - addio, Roma!"...
Berliner Zeitung
...Großes Lob verdienen die Solisten. Besonders eindringlich: Marie Claude
Chappuis als verstoßene
Kaiserin Ottavia
und Lawrence Zatto als untröstlicher Ottone...
http://www.netzeitung.de/kultur/383130.html

Konzerthalle Berlin, Grosser Saal, Freitag 23.
November 2005
...Selbst
die kleine Rolle des Annius wurde von Marie-Claude Chappuis mit jugendlicher
Geradlinigkeit zur Verkörperung der Aufrichtigkeit ausgebaut...
Berliner Zeitung,
Peter Uehling
Mozart: La clemenza di Tito, September 2005,
Festspielhaus Baden-Baden und
Grand Théâtre de Luxembourg
...Marie-Claude
Chappuis sorgte als Sesto mit warm strömendem Mezzo und großer
Ausdruckspalette besonders in der von der obligaten Klarinette begleiteten
Entsagungsarie ("Parto, ma tu ben mio") für ein ergriffenes Publikum...
Online Musik
Magazin
Wirklich
herausragend sang Marie-Claude Chappuis den Sesto; technisch absolut
souverän, stimmlich klar
und leuchtend, deutlich und schnörkellos ausgestaltet bis ins letzte
virtuose Detail, und noch dazu von einer
unaffektierten, fesselnden Bühnenpräsenz - ein Sesto wie man ihn sich
wünscht!
Badische Neueste
Nachrichten, 4. Oktober 2005, Wibke Gerking,
Marie-Claude Chappuis sang mit feinem, runden Mezzosopran den armen Sesto,
der seinen Freund Tito verrät,
um Vitellias Liebe zu gewinnen. Zu den schönsten Momenten der Aufführung
zählte ihre anrührende,
musikalisch differenzierte Wiedergabe der Arie "Parto, parto".
Badisches Tagblatt,
4. Oktober 2005, Nike Luber
Aber
die grandiose Marie-Claude Chappuis als Sesto hat den grossen Atem für solch
weite Bögen.
Trierischer Volksfreund, 11. Oktober 2006, Martin Möller

Interprété par la très virtuose Marie-Claude Chappuis, le rôle avait une
fraicheur de sentiments
ensorcelante. La cantatrice se montra brillante et bouleversante dans l'air
"Parto, parto" où son sens
de la mélodie mozartienne faisait merveille.
Luxemburger Wort, 11. Oktober 2005, Hilda van Heel
Biennale barocker Weltmusik, 36. Ansbacher Bachwoche
...Marie-Claude Chappuis erzählt davon mit ihrem vollen, reich schattierten
und beweglichem Alt und
ihrer vokalen Intensität .....sehr eindrücklich auch wie Chappuis die
Entwicklung zum Heiteren,
Gelösten, Zuversichtlich nachzeichnet.
Frankische
Landeszeitung, 1. August 2005, Thomas Wirth
...Die
tragfähige und stilistisch variable, virtuos bewegliche Mezzo-Stimme von
Marie-Claude Chappuis
macht den qualitativ hochstehenden Auftakt perfekt.
Nürnberger Zeitung, 1. August 2005, Sabine Kreimendah
…Eine echte
Entdeckung ist die aus Fribourg in der Schweiz stammende Mezzosopranistin
Marie-Claude Chappuis,
deren stimmliche Präsenz und durchdachte Textausdeutung aus der Solokantate
„Geist und Seele wird verwirret“
ein kleines Naturereignis machen, emotional und intellektuell mitreißend.
Die Gegenüberstellung von Antonio
Vivaldis a-Moll-Streicherkonzert Nummer 8 aus dem „Estro Armonico“ (Opus 3)
mit Bachs Ouvertüre aus der großen
C-Dur-Suite (BWV 1066) bringt dank transparenter Stimmformung und beredter
Agogik vor allem die Erkenntnis, wie
flüssig und unaufgesetzt Bach französische und italienische Einflüsse in
seine eigenen Kompositionen aufnahm,
ohne zum eklektischen Nachkomponierer zu werden – der genuine, authentische
Tonfall bleibt erhalten….
"Fränkischer
Tag" Gustl Meilenhammer

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Marie-Claude Chappuis bezaubert
Am Sonntag 8. Februar 2009 feierte die Mezzosopranistin Marie-Claude
Chappuis
in der Aula der Uni Freiburg mit einem Recital ihre zehnjährige
Bühnentätigkeit.
Die
Freiburger Sängerin Marie-Claude Chappuis ist mit dem hervorragend
disponierten Pianisten David Cowan
in der Aula der Uni aufgetreten. Cowan hat Chappuis’ bezaubernde Stimme
einfühlsam und in
bescheidener Zurückhaltung begleitet.
Chappuis selber kommt oft spitzbübisch daher, dann wieder grazil und in
tänzerischer Anmut, bisweilen auch kühl
und reserviert, um plötzlich mit fast diabolischem Gesichtsausdruck die
ganze Palette musikalischer und
schauspielerischer Ausdruckskraft zu zelebrieren.
Meisterin der Koloratur
Die
Koloratur scheint sie zu lieben und, sie beherrscht sie. In «Parto,
parto» aus «La Clemenza di Tito» von Mozart und in
«Non più mesta», Angelinas Glanznummer in Rossinis Aschenbrödel, fuhr sie
die ganze Stufenleiter des
mittelstimmigen Tongehäuses mit fast schwindelerregender Sicherheit hinauf
und hinunter. Das Publikum
verdankte es ihr mit stürmischem Applaus.
Liebeserklärung an die französische Oper
Auch in der
französischen Opernliteratur ist Chappuis beheimatet. Mignon war
zauberhaft, Carmen
sehr sicher mit aufreizend schönen Glissandi, und in Chabriers «L’Etoile»
zündete sie ein Feuerwerk erster Güte.
Im «Rondo du Colporteur» brodelte die Gerüchteküche hör-, spür-und sichtbar.
Zwei Zugaben stellten das
verzauberte Publikum schliesslich zufrieden, die eine ihrer Mutter gewidmet,
die andere dem momentan
grassierenden Schnupfen …
Auf
allen Bühnen Europas zuhause
Die
gebürtige Freiburgerin ist auf vielen Opernbühnen Europas daheim, und dies
bei stetem künstlerischem
Vorwärtsstreben. In einem Interview mit der Tageszeitung «La Liberté» sagt
sie, dass ein Künstler sich immer
weiterentwickeln muss, dass Stillstand auch hier Rückschritt bedeute. Sie
zähle dabei auf ihre Leidenschaft
und sei stets dankbar für das grosse Privileg, das sie in diesem
faszinierenden Beruf geniesse. Chappuis ist
in der Welt der Oper ebenso zu Hause wie im Oratoriengenre oder im Lied, dem
sie jeweils in Freiburg ein
eigenes Festival widmet. Diesen Sommer findet es vom 1. bis 5. Juli statt.
Marcel Crottet «Freiburger
Nachrichten» Schweiz

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Mozart: La clemenza di Tito, September
2005, Festspielhaus Baden-Baden
und Grand Théâtre de Luxembourg |
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Wirklich herausragend sang Marie-Claude Chappuis den Sesto; technisch
absolut souverän, stimmlich klar
und leuchtend, deutlich und schnörkellos ausgestaltet bis ins letzte
virtuose Detail, und noch dazu von einer
unaffektierten, fesselnden Bühnenpräsenz - ein Sesto wie man ihn sich
wünscht!
Badische
Neueste nachrichten, 4. Oktober 2005, Wibke Gerking,
Marie-Claude Chappuis sang mit feinem, runden Mezzosopran den armen Sesto,
der seinen Freund Tito verrät,
um Vtellias Liebe zu gewinnen. Zu den schönsten Momenten der Aufführung
zählte ihre anrührende,
musikalisch differenzierte Wiedergabe der Arie "Parto, parto".
Badisches
Tagblatt, 4. Oktober 2005, Nike Luber
Aber die grandiose Marie-Claude Chappuis als Sesto hat den grossen Atem für
solch weite Bögen.
Trierischer
Volksfreund, 11. Oktober 2006, Martin Möller
Interprété par la très virtuose Marie-Claude Chappuis, le rôle avait une
fraicheur de sentiments
ensorcelante. La cantatrice se montra brillante et bouleversante dans l'air
"Parto, parto" où son sens
de la mélodie mozartienne faisait merveille.
Luxemburger
Wort, 11. Oktober 2005, Hilda van Heel

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Biennale barocker Weltmusik 36. Ansbacher
Bachwoche
"Fränkischer Tag" Gustl Meilenhammer |
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„Weltmusik Bach“ steht im Mittelpunkt der 36. AnsBACHWoche 2005. Am
Wochenende hat das im zweijährigen Turnus stattfindende Traditionsfestival
rund um die Musik Johann Sebastian Bachs mit Konzerten international
renommierter Ensembles und Solokünstler begonnen.
von Gustl Meilenhammer
Zum Bachwochen-Auftakt in der Ansbacher Orangerie
präsentierte Concerto Köln, ein seit jeher ohne Dirigenten auftretendes
Kammerorchester, ein gemischtes Instrumental- und Vokalprogramm unter der
Zielsetzung, den von den europäischen Modeströmungen seiner Zeit geprägten
Säkular-Komponisten Bach in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen. So steht das
Brandenburgische Konzert Nr. 2 F-Dur (BWV 1047) für Bachs fantasievollen
Umgang mit aparten Instrumentenkombinationen, von Concerto Köln mit seinem
Konzertmeister Anton Steck in einer klug kalkulierten Mischung aus virtuosem
Dauerfeuer und kontemplativer Versenkung höchst stimmig und stimmungsvoll
serviert.
Eine echte Entdeckung ist die aus Fribourg in der Schweiz stammende
Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis, deren stimmliche Präsenz und
durchdachte Textausdeutung aus der Solokantate „Geist und Seele wird
verwirret“ ein kleines Naturereignis machen, emotional und intellektuell
mitreißend. Die Gegenüberstellung von Antonio Vivaldis
a-Moll-Streicherkonzert Nummer 8 aus dem „Estro Armonico“ (Opus 3) mit Bachs
Ouvertüre aus der großen C-Dur-Suite (BWV 1066) bringt dank transparenter
Stimmformung und beredter Agogik vor allem die Erkenntnis, wie flüssig und
unaufgesetzt Bach französische und italienische Einflüsse in seine eigenen
Kompositionen aufnahm, ohne zum eklektischen Nachkomponierer zu werden – der
genuine, authentische Tonfall bleibt erhalten.
Martin Stadtfeld zählt zu den interessantesten Vertretern der
jungen Pianistengeneration und er debütierte mit einer Aufnahme der
Goldbergvariationen, die seither ähnlich kontrovers diskutiert wird, wie
Glenn Goulds weltberühmte Fassung. Stadtfeld ist allerdings weniger
exzentrisch, orientiert sich durchwegs stärker an den Inhalten der durch ihn
gleichwohl in höchst individueller Weise interpretierten Musik.

Sorgsamer Gestalter
komplexer Stücke
Stadtfelds Toccata-Programm in der Orangerie
hinterlässt den Eindruck eines sorgsamen Gestalters, der komplexe Stücke wie
die fis-Moll-Toccata (BWV 910) oder Bachs h-Moll-Ouvertüre „nach
französischer Art“ (BWV 831) weit gehend in ihrer Ursprungsgestalt belässt
und sich alle Manierismen versagt. Brillant virtuos trumpft er dafür in
Schumanns katastrophischer C-Dur-Toccata (Opus 7) und Prokofjews
d-Moll-Toccata (op. 11) auf. Hier verwandelt sich der träumerisch sanfte
Schmusekater Stadtfeld jäh in einen Tiger mit gefühlten 20 bis 30 Fingern,
der sich verströmt, aber nicht verausgabt.
Ganz still und introvertiert wird es beim Cantus Cölln unter Konrad
Junghänel in der Johanniskirche: Das Kammer-Vokalensemble hat sich der Musik
von Johann Sebastians Vorfahren in der Bach-Familie angenommen und erfüllt
jene meist noch der Alten Musik zugehörigen Solokantaten und Lamenti mit
viel Leben. Dass sich ein gewisser Eindruck von Erdenferne und Transzendenz
einstellt, ist hier wohl gewollt.
Die AnsBACHWoche läuft noch bis zum 7. August. Höhepunkt wird wohl
die große h-Moll-Messe sein, die am 6. August in St. Gumbertus aufgeführt
wird. Masaaki Suzuki leitet das Bach Collegium Japan, das zu den führenden
Bach-Ensembles weltweit zählt.
____
...Das Eröffnungskonzert in der Orangerie: ohne Pomp, TV-Aufmarsch und große
Robe. Andächtig und fachkundig lauschte das Publikum dem schmal besetzten,
differenziert und furios aufspielendem Concerto Köln beim Brandenburgischen
Nr. 2, einem Vivaldi und der Bach-Kantate
»Geist und Seele« mit der vorbildlich artikulierenden Altistin Marie-Claude
Chappuis...
Friedrich Kraft

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Purcell: Dido & Aeneas
Luzerner Theater, Mai 2005 mit Howard Arman
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...So kann ich mich den jubelnden Pressestimmen nicht gänzlich anschließen,
wenngleich Stephan Müller außer Ideen und Konzepten auch sein Können als
Regisseur zu zeigen imstande ist. Und dass Musikenthusiasten die Aufführung,
auch in ihren Zusätzen (mit denen der musikalische Leiter des Abends, Howard
Arman, die unvollständig überlieferte Partitur fertigstellt), feiern: die
Schönheit und Eleganz der Musik von Henry Purcell ist bei Howard Arman und
dem Luzerner Orchester in besten Händen, und Ensemble, Chor und Mädchenchor
stehen dem um nichts nach, und, um eine hervorzuheben, Marie-Claude
Chappuis (die ich schon als Dorabella bewundern durfte) ist eine
beeindruckende Dido...
Marie-Claude
Chappuis als Dido singt ihren Abschied so herzergreifend, dass die Frage
hinfällig ist, woher eine
biedere Pensionatslehrerin solchen Gefühlsaufwand bloss nimmt.
Tages-Anzeiger, 23. Mai 2005,
Michael Eidenbenz
Didos Abschiedsarie, von Marie-Claude Chappuis konturenscharf mit zu Herzen
gehender Expressivität
gesungen, fällt in ihrer antiken Grösse ins Leere.
NZZ, 21. Mau 2005, Fritz Schaub
Wenn Marie-Claude Chappuis als Dido den finalen Klagegesang anstimmt, dann
ist da nichts als diese grossartige,
viel zu kurze Musik, ein Lamento, das sich würdig in die Tradition der
italienischen Opern von Monteverdi und seinen
Kollegen einordnet und das von der jungen Schweizer Mezzosopranistin mit
ebenso grossem Stilbewusstsein
wie Ausdruckskraft ausgekostet wird.
Südostschweiz, 21. Mai 2005, Reimar Wagner
Ihre grosse Klage über den Liebesverrat des Aeneas ragt freilich dank der
schmerzhaft intensiven Gestaltung
durch Marie-Claude Chappuis über allen Szenenklamauk hinaus.
Neue Luzerner Zeitung, 21. Mai 2005, Urs
Mattenberg
Marie-Claude Chappuis ist eine junge, ihren Mezzosopran sicher führende Dido.
baz, 21. Mai 2005, Siegfried Schibli

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"Così
fan tutte"
Mozart am Luzerner Theater
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sda.
Mit Wolfgang Amadeus Mozarts «Così fan tutte» ist am Samstagabend am
Luzerner Theater die Spielzeit unter der neuen Direktion von Dominique
Mentha eröffnet worden. Dass Menthas Direktionszeit ruhiger beginnt als
vor fünf Jahren jene von Barbara Mundel wurde schon letzte Woche bei der
Aufführung der Oper «Der Kaiser von Atlantis» klar. Beide Produktionen
verzichten auf bewusste Provokationen und fanden die ungeteilte Zustimmung
des Publikums.
Grundsolide
Inszenierung
Die Luzerner «Così» ist eine unspektakuläre, aber grundsolide
Inszenierung, die dem Theater einen guten Saisonstart garantieren dürfte.
Mit einfachen Mitteln bringt das weibliche Regieteam mit Tatjana Gürbaca
(Inszenierung) und Ingrid Erb (Ausstattung) Mozarts «Schule der Liebenden»
gut verständlich auf die Bühne. Die 31-jährige Regisseurin arbeitet mit
einer Einheitsbühne aus drei einfachen Stellwänden, die einen Raum
andeuten. Sie verzichtet ganz auf Verkleidungen. Die beiden jungen
Offiziere, die sich auf die Wette um die Treue ihrer Freundinnen
einlassen, tauchen nicht als unkenntlich gemachte Exoten bei der
Liebhaberin des jeweils anderen auf, sondern im Kampfanzug, wie wenn sie
gerade aus dem Krieg kämen.
Neue
Kräfte
Im Ensemble sind weitgehend neue Kräfte zu hören. Die
Westschweizerin Marie-Claude Chappuis ist eine sinnliche und
ausdrucksstarke Dorabella, und der Deutsche Gregor Dalal ein stimmlich
dominierender Don Alfonso. Ein in Luzern bereits bekanntes Gesicht ist die
Schwedin Madelaine Wibom, die als Kammermädchen Despina die Fäden in der
Hand hat. Eine Entdeckung ist die junge Griechin Myrto Papatanasiu, die
mit ihrem voluminösen, fast dramatischen Sopran den grössten Applaus des
Abends erhielt.
Der Österreicher Oswald Sallaberger als Dirigent pflegt einen soliden,
wenn auch etwas zu verhaltenen Mozart-Stil. Mehr gelebte Spielfreude und
das differenziertere Herausarbeiten der Details der Partitur würde die
Luzerner «Così» zu einer rundum empfehlenswerten Aufführung machen.
© «Der Zürcher Oberländer» / «Anzeiger
von Uster»

...während
in den übrigen Partien lauter vielversprechende Neuentdeckungen zu machen
sind: Myrtò Papatanasiu als brillante Fiordiligi, Marie-Claude
Chappuis als ebenso temperamentvolle wie wandlungsfähige Dorabella, Howard
Quilla Croft als resoluter Guglielmo und Gregor Dalal als überlegener
Drahtzieher... "NZZ"
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Autigny
· La mezzo-soprano s'empare du Lied et de la mélodie française avec un
art consommé.
Souveraine
et
séductrice, Marie-Claude Chappuis
exerce sur son auditoire un pouvoir quasi hypnotique.
Conviées
par Elizabeth et Hans Jecklin au château d'Autigny, la mezzo-soprano
fribourgeoise et sa pianiste, Breda Zakotnik, régalaient samedi une salle
comble d'un copieux festin de Schubert panaché de Fauré.
Les deux
musiciennes sont à l'évidence bien accordées, puisant à la même
source théâtralité et expressionnisme. Accompagnant la phrase du corps
entier, la cantatrice dégage une étrange sensualité de derviche
chanteur. Hyperféminine dans sa robe bleu roi. Et pourtant tellement
androgyne lorsqu'elle incarne dans un tourbillon de masques l'enfant, son
père et la mort, protagonistes du terrifiant «Erlkönig» de Goethe, le
Roi des Aulnes mis en musique par un Schubert visionnaire et atypiquement
dramatique. Un engagement vocal irréprochable, enrichi par une grande
facilité à timbrer, conduit la ligne mélodique dans chaque inflexion.
Intense ou spirituelle, Marie-Claude
Chappuis
habite sa voix dans les moindres recoins.Et en use avec un raffinement
abouti.
Charnel jusque dans les allusions implicites d'un «Heidenröslein» scénique,
le duo s'allège dans la mélodie française et délivre un Fauré
chatoyant, sublime et enfin... simplifié. Un dépouillement expressif qui
sied autant au timbre apaisé de la cantatrice qu'au phrasé transparent
de la pianiste. Un dernier éclat de rire salue la performance facétieuse
de Marie-Claude
Chappuis
dans «Nous voulons petite soeur» de Poulenc. Et ponctue «La Statue de
bronze» de Satie, un bis hilarant où une main gauche décoiffante dévoile
les talents cachés de jazzwoman de Breda Zakotnik.
MAP
"La Liberté"

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Glitzernde Juwelen im Kristallpalast
Marie-Claude
Chappuis huldigte der subtilen Kunstform Liederabend in Wattens mit hohem
Können
Jutta Höpfel
"Tiroler Tageszeitung"
WATTENS
hat man Marie-Claude Chappuis mit ihrem edel timbrierten Mezzosopran am
Landestheater als Carmen, Werthers Charlotte und stilsichere
Monteverdi-Interpretin im "Orfeo" bewundert, so muss man erst
ihren Liedgesang erlebt haben, um die Künstlerin in ihrer Ganzheit zu würdigen.
Lyrische Kostbarkeiten von Schubert und Gabriel Fauré erfuhren am Montag
in den Kristallwelten jene differenzierte, kultiviert ausgeformte und
dabei expressive Gestaltung, die jedes Lied zu einer Geschichte macht,
einem kleinen Drama, einer berührenden Träumerei.
Zu Beginn ein seltenes Vergnügen: Schuberts "Ständchen" in
Originalfassung für Alt, vier Männerstimmen und Klavier, wozu Marcus
Ebner, Ewald Brandstätter, Markus Kluibenschädl und Martin Gauglhofer
vokalen Wohlklang beisteuerten. Sensible Partnerin am Flügel war Breda
Zakotnik vom Salzburger Mozarteum, in deren Liedklasse sich Marie-Claude
Chappuis ihr vorzügliches Rüstzeug geholt hat.
Als Dritte im Bunde knüpfte Angelica Ladurner mit der Kraft des Wortes
feine Vernetzungen zwischen Musik und Literatur, zauberte Stimmungen
herauf, aus denen die Singstimme so recht erblühen konnte. Es waren klug
gewählte und eindringlich gelesene Texte deutscher und französischer
Dichter, die in den Liedern ihr kongeniales Echo fanden, wobei die Sängerin
in den spätromantischen, vor-impressionistischen Fauré-Chansons
sichtlich in ihrem Element war.
Großer Beifall im gut besuchten Kristallpalast.
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Monteverdis
"L'Orfeo" in Berlin
Opera japonica /Japan
opera information
Uwe Schneider's Letter from Berlin
..The soloists are first class as well. It is amazing how Jacobs finds
those young talents for his productions almost every year. His selling
point is not big names, but the energy, joy and - last but not least -
artistic quality of an ensemble of young singers. French baritone Stéphane
Degout, the spectacular Orfeo of this production, has a well-projected,
flexible voice, with warm colours and excellent ornamentation technique.
His Euridice, Spaniard Nuria Rial, is a perfect match for him. With her
physical presence and a fresh and consistently lovely soprano, she creates
a deep and inspiring character. Marie-Claude
Chappuis, singing the parts of the Messagiera and Proserpina, impressed
with her stylistic authority and the pure beauty of her voice. There
are few productions with every role cast to such a high standard; few
productions where it is so clear that everybody on stage knows exactly
what he or she is doing...
Blickpunkt
Musik Saarländischer Rundfunk
Uwe Friedrich
...Nicht nur das Orchester die Akademie für alte Musik, auch die Sänger
neben dem äusserst koloraturgewandten Stéphane
Degouts in der Titelrolle,
vor allem Marie-Claude Chappuis als Messagiera und Nuria Rial in der
kleinen Rolle der Euridice machen diese musikalische Zeitreise zu einem Höhepunkt
der Berliner Opernsaison...
www.opernnetz.de
...Die
Solosänger haben Seele und Schönheit, Nuria Rials (Euridices) Stimmführung
nimmt jeder Verzierung die Manier, lässt sie "einfach" innig
werden, so dass man als Hörer schon mal in sich hineinseufzt, Stéphane
Degouts Orfeo hat vermessene Kraft und doch auch von allem Anfang an
orphische Elegie, und Marie-Claude Chappuis's Proserpina ist wirklich
unterweltliche Stimmgöttin... - nein, musikalisch gibt es hier gar nichts
zu meckern...

http://morgenpost.berlin.de
...Orpheus ist
eine Riesenrolle für einen baritonalen Bass. Die der Euridice, von der
zauberhaften Nuria Rial verkörpert, ist dagegen im Grunde unstatthaft
mager. Deshalb fällt Euridice mit Recht zusätzlich der verkündende Part
der "Musica" zu. Wer möchte Nuria Rial schon missen? Auch
Marie-Claude Chappuis darf sich in zwei Rollen vorstellen. Sie singt zunächst
die Überbringerin der bitteren Todesbotschaft, später als Proserpina die
Botschaft vom zurückgewonnenen Leben, beides wohllautend und gleichzeitig
eindringlich. Carlos Mena und Topi Lehtipuu fügen sich der Aufführung
vorbildlich ein. Sie erstürmt, jung und knusprig, Bewunderung: "L'Orfeo"
- eine Jubilate ringsum...
Nürnberger
Nachrichten 20.01.200, Lorenz
Tomerius
Betörende Schäferspiele in barocker Brillanz
....Musikalisch sind die zwei pausenlosen Stunden mit den im Raum
verteilten Klangkörpern, zumal mit Stéphane Degout in der Titelrolle,
mit Nuria Rial (La Musica, Euridice),
Marie-Claude Chappuis (Proserpina) bewegend, mitreißend, anrührend...
Albrecht Thiemann
...Wie auch die beiden Continuogruppen, die links und rechts der Bühne
postiert sind, das (himmlische) Streicherensemble hinten, die Höllenmusiker
im Graben und die Fanfarenbläser auf den Rängen, die sich unentwegt in
das Geschehen einmischen.
Ob
sie nun Marie-Claude Chappuis' warmen Proserpina-Mezzo tragen, wenn sie
bei Pluto (mit sonorer Schwärze: Antonio Abete) ein gutes Wort für
Orpheus einlegt; oder wenn sie helfen, den Fährmeister Charon (Paolo
Battaglia) in Schlaf zu versetzen, um dem Sänger Zutritt zu Eurydike zu
verschaffen. Abtreten müssen sie alle. Obwohl das Ganze wirklich perfekt
klingt. Unwiderstehlich und ergreifend, als seien wir dem Himmel ganz nah...

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Monteverdis
"L'Orfeo" in Innsbruck
Der
Menschheit Muttersprache
Platonisch, erotisch, zauberisch und ganz uneitel.
von Ulrich Weinzierl
... Erstklassig auch das übrige Solistenensemble -
an der Spitze Marie-Claude Chappuis als Unglücksbotin und Proserpina. Ihr
warmer Mezzosopran erweicht nicht nur dem gestrengen Gatten Pluto das
Herz...
Das Berliner
Publikum darf
sich auf einen zauberischen Abend freuen, auf den Triumph uneitlen
Musiktheaters.
____________________________
Ein
Fest für Monteverdi
(Die Presse)
...mit verblüffender Flexibilität hebt die Schweizerin Marie-Claude
Chappuis die verzweifelte Härte der Todesbotin von den schmeichlerischen
Mezzotönen der Proserpina ab...
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CHANT
Mozart - Schubert - Brahms - Bizet
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Technique impeccable
...N'utilisant que
le piano moderne, Breda Zakotnik est une accompagnatrice parfaite. Elle
connaît intimement chaque Lied, sait se faire discrète ou se mettre en
relief exactement quand il faut. La pianiste campe des décors idéaux qui
permettent au mezzo de Marie-Claude Chappuis de se mouvoir naturellement
dans chaque page. Egalement instigatrice et directrice artistique du
festival, la cantatrice fribourgeoise, grâce à une technique impeccable,
réussit avec bonheur à instiller des atmosphères sonores très
diversifiées d'un Lied à l'autre, de Mozart à Schubert. Dans les quatre
duos op.28 de Brahms....
...C'est là que Breda Zakotnik, vraiment dans son monde, déploie le plus
ses compétences musicales. Le son rond et sensuel du violoncelle de Heidi
Litschauer se joint à la pianiste et au mezzo pour Zwei Gesänge op91 de
Brahms, chantés avec une touchante simplicité. Pirouette stylistique
pour le bis, avec Les adieux de l'hôtesse arabe de Bizet. Marie-Claude
Chappuis y donne toute la veine lyrique dont elle est capable, nous
gratifiant de notes graves à donner le frisson autant que d'aigus fort
bien placés... TD "La
Liberté" Fribourg
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Tiroler
Landestheater spielt Rossinis
"Un
turco in Italia"
Wenn
Gioacchino Rossini einen Türken in Italien an Land gehen lässt, dann
sind dessen Eroberungsziele rein amouröser Natur
Innsbruck
(APA) - Zur spritzig-virtuosen Musik seiner Buffooper "Un turco in
Italia" von 1814 rankt sich ein harmloses Spielchen von Liebe, Ehe
und Eifersucht, das gestern, Samstag, Abend, im Großen Haus des Tiroler
Landestheater in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln viel
Vergnügen bereitete.
...Vor allem sind es die anspruchsvollen Gesangspartien mit ihren bravourösen
Koloraturen, die das Publikum immer wieder zu Szenenapplaus hinreißen,
bietet die Produktion doch dafür flexible Edelstimmen und komödiantisch
begabte Sängerschauspieler auf. Regisseur und Ausstatter Nigel Lowery
erweist sich auch in seiner dritten hiesigen Produktion als witziger
Szeniker, dem diese Buffa wie aus einem Guss gelingt: mit einer prächtigen,
märchenblauen Fünfstern-Meeresküste aus dem Reisekatalog, aus dem die
Drehbühne die Zuschauer immer wieder in die 0815-Nüchternheit einer
billigen Neubauwohnung transportiert...
...Anlass der Zerrüttung ist nicht nur der zwischen den
"Fronten" aufgeriebene Hausfreund Don Narciso - Marwan Shamiyeh
amüsiert mit tenoralen Racheschwüren - , sondern vor allem der "Türke"
Selim, der in Luciano Miotto einen komödiantisch lockeren und sängerisch
brillanten Darsteller hat. Er
wiederum ist hin- und hergerissen zwischen der blonden Fiorilla und seiner
früheren Liebe Zaida, der die schöne Marie Claude Chappuis ihren zur
erfolgreichen Rückeroberung bestens geeigneten, verführerischen
Mezzosopran leiht. Als Dichter spielt Robert Merwald den
buffonesken Beobachter und Vorantreiber der Handlung. Den Party-Background
bildet der von Claudio Büchler betreute Herren-Chor, der sich galant um
die von Nigel Lowery so gern verwendeten Barbiepuppen schart...
Tiroler Tageszeitung

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